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Vom Kaltstellen und Frischhalten

Eine Gefriertruhe ist eine der besten Geräte für alle, die sich Stress ersparen wollen. Es ist immer etwas zum Essen zu Hause.

Eine Reserve für alle Fälle zu haben, das ist ein gutes Gefühl. Für das Haltbarmachen von Lebensmitteln wurden Gefriertruhen schließlich erfunden. Sie sind aber auch dann praktisch, wenn der Grillabend ins Wasser fällt, weil plötzlich das Wetter umschlägt. Wer die Tricks für sachgerechtes Einfrieren kennt, hat jederzeit Fleisch und Wurst in höchster Qualität.

Verpacken: Richtiges Verpacken schützt eingefrorenes Fleisch vor Gefrierbrand und Ranzigkeit, in jeder Radatz-Filiale kann man sich Fleisch-Stücke daher auch vakuumiert abpacken lassen, wenn sie für das Einfrieren gedacht sind.

Gefrier-Vorgang: Um die Qualität von hochwertigem Fleisch beim Einfrieren möglichst zu erhalten, muss der Gefriervorgang sehr schnell gehen. Und das ist nur dann möglich, wenn man flache Stücke einzeln verpackt und im Gefrierschrank nicht aufeinander stapelt. Es bietet sich an, beim Einfrieren schon auf Portionsgrößen Rücksicht zu nehmen.

Haltbarkeit: Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass Fleisch im Gefrierschrank mindestens drei Monate frisch bleibt. Wobei sich die Haltbarkeit verkürzt, je höher der Anteil an ungesättigten Fettsäuren im Fleisch ist, das heißt: Mageres Fleisch hält länger als fettes.

Beschriften: Leserliche Beschriftung mit wasserfestem Filzstift der eingefrorenen Stücke sorgt für Klarheit und Übersicht. Auch eine Liste, auf welcher der aktuelle Inhalt der Tiefkühltruhe festgehalten ist, schadet nicht.

Temperatur: Je tiefer die Temperaturen, desto besser für die Qualität. –18°C sollte die Temperatur im Tiefkühler keinesfalls überschreiten. Ein spezielles Thermometer im Kühlfach sorgt für Klarheit über die Temperatur.

Auftauen: Beim Auftauen gilt – je schonender, desto besser. Also im Idealfall über Nacht im Eiskasten, wenn’s schneller gehen soll, ist aber auch gegen das warme Wasserbad (in der Verpackung auftauen!) nichts einzuwenden.

Auspacken: Nach dem Auftauen das Fleisch aus der Verpackung nehmen und kurz unter fließendes, kaltes Wasser halten, um die Milchsäure, die sich gebildet haben könnte, zu entfernen. Danach trockentupfen und würzen.
 

4 Schritte zum perfekten Einfrieren

SCHRITT 1: Deutliches Beschriften – Datum des Einfrierens und Name des eingefrorenen Produktes – mit wasserfestem Filzstift sorgt für Klarheit und Übersicht in den Tiefen der Tiefkühltruhe.Deutliches Beschriften – Datum des Einfrierens und Name des eingefrorenen Produktes – mit wasserfestem Filzstift sorgt für Klarheit und Übersicht in den Tiefen der Tiefkühltruhe.

SCHRITT 2: „Flaches Frosten“ sorgt dafür, dass die Kälte möglichst schnell durch das gesamte Gefriergut dringen kann und die Qualität somit optimal bewahrt bleibt. Am besten in Portionsgrößen packen.

SCHRITT 3: Die Kälte zählt: Nur eine tiefe Temperatur von höchstens –18°C hält Fleisch und anderes Gefriergut wirklich frisch und geschmacklich einwandfrei. Ein Thermometer sorgt für Kontrolle.

SCHRITT 4: Schonendes Auftauen: Am besten über Nacht im Eiskasten, schneller geht es, wenn man die Packung in ein warmes Wasserbad legt. Danach auspacken, kurz abspülen und für die Zubereitung würzen.

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Montag, 10.12.2018
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