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Perfekt anheizen

Als überaus hilfreich für Nicht-Grillweltmeister hat sich der so genannte Anzündkamin erwiesen. Sieht aus wie ein großes Häferl und dient dazu, dass durch den engen Raum Glut schneller entstehen kann. Unten kommen ein paar wachsbeschichtete Holzspäne rein, drüber die Kohle und dann wird es angezündet.

Dass die Kohle dann heiß genug ist, lässt sich an der Farbe erkennen: Sie muss sich weiß kräuseln und die orangerote Glut durchschimmern lassen. Ist das der Fall, dann hat man für die nächsten 20 bis 30 Minuten die besten Voraussetzungen aus einem Stück Fleisch am Grill das Maximum an Duft und Geschmack herauszuholen.

Vielleicht ist es im Mai noch zu kalt, um abends draußen zu essen. Wenn dann die Steaks oder die Ripperl, die Würstel oder die Koteletts vom Griller draußen auf den Esstisch kommen, und dort schon die Saucen und Senf, Brot und Salate und vielleicht sogar auch ein paar Folienkartoffeln warten, dann ist plötzlich ganz klar, was wir alle den langen Winter über vermisst haben.

Im Grunde wohnt tief in jedem von uns verborgen ein Rest Steinzeitmensch. Holen wir ihn raus. Einen guten Start in die Grillsaison.

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