Hier gehts weiter

Gas oder Kohle

Ob sie die Hitze mit Kohle- oder Gasgriller schaffen, ist eine reine Einstellungsfrage. Die Kohle selbst jedenfalls beeinflusst den Geschmack des Fleisches ganz und gar nicht. Das wollen die Romantiker unter den Grillern nicht so gerne wahrhaben, ist aber ein Faktum. Kohle und Geschmack stehen in keinerlei Verbindung.

So richtige Grillweltmeister und alle, die den Dreck mit den Kohlen nicht so gerne haben, stehen auf Gasgriller. Je nach Modell schaffen diese Geräte zwischen 400 und 450 Grad Celsius. Ohne lange Wartezeit und im Handumdrehen quasi. Gasgriller haben zudem ein Thermostat, was alle, die eine umfassende Kontrolle lieben, erfahrungsgemäß schätzen. Und wenn der Gasgriller dann auch noch einen Keramikbrenner hat, heizt das Ganze sogar auf 900 Grad auf. „Sizzle Zone“ heißt dieses glühheiße Verfahren, das sie Fleisch in ganz neuen Zubereitungsarten und Geschmacksdimensionen entdecken lässt. All das habe ich unlängst im Grillheaven erfahren, der ganz neu neben unserem Abholmarkt in der Erlaaer Straße eröffnet hat. 

Wer die Sache lieber so wie seit Jahrtausenden angeht, der darf sich erst einmal eine Zeitlang mit Feuer und dem Entfachen von Glut spielen. Kohle spielt eine Rolle. Je größer die Stücke, umso besser wird später auch die erzeugte Hitze werden. Das ist das Geheimnis. Die handgemachte Holzkohle der Köhlerfamilie Hochecker aus dem Wienerwald zum Beispiel: Sie riecht weder modrig, noch staubt sie beim Rausleeren und das unterscheidet sie von den Säcken, die auf Tankstellen oder Baumärkten verkauft werden. Die großen Kohlebrocken halten die Glut länger und können theoretisch auch mehrmals angezündet werden.

WeitereStories