50 JAHRE RADATZ,
50 Jahre Familienunternehmen

Zitat "Die Wurst ist ein Lebeswesen"
Fotocollage Familie Radatz

1962 hat es mit einer kleinen Fleischhauerei „Auf der Wieden“ in der Karolinengasse im vierten Bezirk begonnen, heute erstreckt sich unser Betrieb auf 20.000 Quadratmetern in Neu-Erlaa. Dazwischen ist viel passiert. Wir haben über die wichtigen Stationen unserer Entstehung nachgedacht, haben Fotomaterial aus den Gründerzeiten ausgegraben und unsere „Veteranen“ gebeten sich an frühere Zeiten zu erinnern.
In den gut eingespielten Routinen unseres Produktionsalltags war uns selbst nicht immer bewusst, wie grundlegend sich die Dinge in den letzten Jahrzehnten verändert haben.

Anlässlich unseres 50er Jubiläums haben wir uns zusammen gesetzt und über alte Zeiten geplaudert. Beim Anblick von Fotos mit den grauen VW-Bussen, den ersten Firmenautos, kommt bei Karl Feuerfeil, Ernst Gager, Karl Dober und Helmut Brandl, den Pionieren der ersten Stunde, Nostalgie auf. „Für die Würste gab es im VW-Bus keine Kühlung, in der Früh um fünf habe ich die Ware eingewogen, und zu Mittag war sie ausverkauft“, erinnert sich Helmut Brandl, Radatz‘ erster Verkaufsleiter. Neben ihm war Josef Palfrader – „der Palf“ oder „Pepi“ genannt eine wichtige Stütze.

Längst ist Radatz ein hochtechnisierter Betrieb. Wer in die Hallen rein will, muss Netzhaube, Mantel und Überschuhe tragen. „Früher war das Fleisch am wertvollsten, heute ist es die Arbeitskraft“, sagt Hans Radatz, der Cousin des Seniorchefs, der als Direktor der Berufsschule Legionen von Wiener Fleischhauern ausgebildet hat.

Franz Radatz als Gewinner 1958 bei einem Tanzwettbewerb.

FRANZ RADATZ
als Gewinner

1958 bei einem Tanzwettbewerb.

MEILENSTEINE in der Unternehmensgeschichte


1962

Gründung des
Unternehmens Radatz
in der Karolinengasse
im vierten Bezirk.

1965

Kümmelbraten wird
"erfunden" und ein
Verkaufsschlager.

1966

Übersiedlung
in den Standort
in Neu-Erlaa.

1967

Erste Kontakte
zu Billa.

1968

Arbeitskleidung wird
eingeführt. Franz Radatz
senior trägt seit damals
einen weißen Mantel.

1969

Erste Merkur Lieferungen.
Revolution am Würstel-
stand: Helmut Brandl liefert
erstmals Käsekrainer und
Bratwürstel zum Braten

1970

Zweite
Filialeröffnung
Quellenstraße.

1971

Absolutes Alkoholverbot
im Betrieb. Filialen am
Karmelitermarkt, Vorgarten-
markt und in der Gemüse-
halle in Wien-Mitte.

1972

Radatz beliefert
den ersten
Metro-Markt.

1973

Anschaffung
der ersten
Verpackungs-
maschine.

1975

Radatz wird
ein relevanter
Billa-Lieferant.

1988

Beginn der
Mittagsmenüs
in der Filiale am
Karmelitermarkt.

1991

Thomas Zedrosser
übernimmt das
Filialmanagement von
Elisabeth Radatz.

1995

Qualitätssicherung:
Radatz macht
die ISO-
Zertifizierung.

1998

Kauf des
Salami-Meisters
Stastnik.

2003

Tochter Elisabeth
übernimmt den Bereich
Marketing und PR.
IFS-Zertifizierung für
Lebensmittelsicherheit.

2009

Verstärkter Aufbau
der Slicing-Maschinen
für Aufschnitt.

2011

Der Verein für Kon-
sumenteninformation
kürt die Frankfurter
und Debreziner von
Radatz zu Testsiegern.

2012

50 Jahre Radatz

2013

Superbrand

2014

Tag der
Käsekrainer

Was haben Sie von Ihrem Vater gelernt?

Franz: Das Verständnis von Qualität und den Geschmack, vermute ich.

Franz senior: Mein Sohn hat schon immer in den Schulferien mitgearbeitet. Ich habe ihn schon an seinem fünften Geburtstag gefragt, ob er mein Nachfolger werden will und er hat sich schon damals nicht gewehrt. Es ist ein Glück, wenn die Kinder ins Unternehmen einsteigen. Mein Sohn bringt das Wissen aus dem BWL-Studium ein, meine Tochter Sissi arbeitet im Marketing. Gezwungen habe ich keinen von beiden.

Franz: Eine Option wäre Arzt gewesen, mehr als die Hälfte meiner Freunde hat sich dafür entschieden. Irgendwie ist das, was ich mache, aber gar nicht so weit weg. Bei uns geht es hygienischer zu als in einem Operationssaal. Das Thema Ernährung hat mich auch schon immer sehr interessiert.

Was sind die großen Ziele für die Zukunft?

Franz: Meine Strategie ist, das Unternehmen gut aufzustellen, gewappnet zu sein für Veränderungen und die Möglichkeit zu haben, zu reagieren, wenn sich eine Gelegenheit ergibt. Konkreter geht es nicht. Die Qualitätssicherung unserer Produkte ist dabei natürlich zentral, hier optimieren wir fast täglich. Für meinen Vater und mich waren zufriedene Mitarbeiter immer schon ein großes Anliegen. Wir bieten heute eine ganze Reihe von Weiterbildungsprogrammen an, jeder kann sich entwickeln. Ein weiteres Fundament für die Bestandsicherung bildet ein gesundes Wachstum. Vorausschauend und verantwortungsbewusst planen steht seit jeher für uns über einer kurzfristigen Gewinnmaximierung.

 

 

VITA
von Radatz Vater & Sohn

Franz Radatz Senior

FRANZ RADATZ
*24. September 1937
in Leithaprodersdorf, Bgld
Wurde am 24. September 1937 in Leithaprodersdorf geboren. Sein Vater kam aus dem Krieg nicht mehr heim. Franz beginnt als Fleischer-
lehrling bei seinem Onkel in Wampersdorf. 1952 geht er nach Wien, macht seine Lehre fertig. Schnell hatte er den Ruf, ein hervorragender Wurstmeister zu sein. 1962 macht er sich selbständig. Zusammen mit seiner Frau Elisabeth startet er sein erstes Geschäft in der Karolinengasse, weitere Geschäfte werden aufgesperrt. 

1966 übersiedelt er die Firma nach Neu Erlaa und schafft es als einer der Ersten, in den 1970er-Jahren die aufkommenden Supermärkte zu beliefern. 1998 übernimmt Radatz den Salamimeister Stastnik. Franz Radatz großes Talent: Er redet gerne mit Menschen. Einige von ihnen haben das Glück, Franz Radatz, mittlerweile Träger des Goldenen Ehrenzeichens der Stadt Wien, auch als Sänger – nicht nur - von Wienerliedern zu kennen. 

Franz Radatz Junior

DR. FRANZ RADATZ
*28. Februar 1961
in Wien
Wurde am 28. Februar 
1961 in Wien geboren und 
wuchs in der großen 
Radatz-Familie auf. Seine 
Kenntnis und Liebe zur 
Wienerischen Küche hat 
er seiner Großmutter zu 
verdanken, die ihn und 
seine Schwester Sissi 
bekochte, während die 
Eltern arbeiteten. Franz 
ging im Kollegium Kalks-
burg zur Schule, arbeitete 
regelmäßig während der 
Ferien im elterlichen Betrieb 
und absolvierte die Lehre 
zum Fleischer.

Nach der Matura entscheidet sich Franz junior für ein Studium der Betriebswirtschaftlehre. Sein besonderes Interesse gilt von jeher allen technischen Belangen und diversen Prozessen rund um die Datenverarbeitung und Qualitätssicherung. Er hat mittlerweile die Geschäftsführung vollständig übernommen und führt heute das Unternehmen mit 880 Mitarbeitern. Innovation und Tradition prägen auch weiterhin den Stil dieses Unternehmens, das größtes Augenmerk darauf legt, dass es den Kunden schmeckt. Heute wie vor 50 Jahren, und das ist ja die Hauptsache.


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